Glasfaser Vorvermarktung Software für Stadtwerke

Die Vorvermarktung entscheidet, ob ein Ausbaugebiet sich trägt. Dafür braucht der Vertrieb vor allem Klarheit: Welche Adresse ist ausgebaut, welche ausbaufähig, und wer besucht den Interessenten wann? Akeed bringt diese Antworten in einen Ablauf.
Was die Vorvermarktung im Alltag schwer macht
In der Vorvermarktungsphase sind viele Straßen noch nicht gebaut. Der Vertrieb spricht Eigentümer und Mieter an, sammelt Interesse und braucht dazu verlässliche Informationen: Ist die Adresse bereits angeschlossen, nur ausbaufähig oder derzeit gar nicht vorgesehen? Wird das in getrennten Listen gepflegt, widersprechen sich Außendienst und Innendienst schnell.
Hinzu kommen Termine. Beratungsgespräche müssen zu Wegen, Arbeitszeiten und Urlauben der Mitarbeiter passen, und ein Mitarbeiter soll an einem Tag nicht zwischen weit entfernten Postleitzahlen pendeln.
Gebiete und Verfügbarkeit an einer Stelle
Adressen importieren, Status ergibt sich automatisch
Ihre Adressliste lässt sich per Excel-Import in die Gebietsverwaltung laden. Aus den Spalten „Glasfaser“ und „Ausbaufähig“ wird die Verfügbarkeit je Adresse abgeleitet: ausgebaut, Vorvermarktung oder nicht verfügbar. Eine zweite Pflege der Verfügbarkeit entfällt.
Verfügbarkeits-Schnellcheck an der Haustür
Im Tarife-Bereich der App prüft der Vertriebler eine Adresse mit Straße, Hausnummer und Postleitzahl. Die Antwort zeigt, ob und in welchem Status die Adresse geführt wird, und nennt die hinterlegten Glasfaser-Tarife. Geprüft wird die exakte Adresse, nicht nur die Straße oder die Postleitzahl.
Gebiete, Karte und Leads
Die Teamleitung verteilt Gebiete, weist Leads dem passenden Mitarbeiter zu und plant Adressen auf der Karte. Leads lassen sich unterwegs erfassen, mit Termin, Telefon oder E-Mail und Adressvorschlag.
Der Glasfaser-Kalender für Beratungstermine
Für Glasfaser gibt es ein eigenes Terminsystem, getrennt von den übrigen Sparten. Der Vertriebler legt eine Terminanfrage für eine Adresse an, das System schlägt anhand der Postleitzahl die nächsten freien Zeitfenster vor, und einer der Vorschläge wird bestätigt.
- Termine dauern 30 Minuten, vorgeschlagen werden frühestens Zeitfenster ab dem nächsten Kalendertag.
- Jeder Mitarbeiter pflegt sein Wochenmuster mit Arbeitszeiten, auch mit Lücken für Pausen, sowie Ausnahmen wie Urlaub oder Krankheit.
- Die Postleitzahl-Tagesregel hält Wege kurz: Ein Mitarbeiter bekommt an einem Tag nur Termine einer Postleitzahl, mit einem Puffer von 15 Minuten dazwischen.
- Beim Bestätigen wird der Slot erneut geprüft, sodass ein zwischenzeitlich vergebenes Zeitfenster nicht doppelt belegt wird.
- Termine lassen sich absagen und verschieben.
Vom Interessenten zum Auftrag
Wenn der Kunde bestellen möchte, läuft der Glasfaser-Vertrag direkt in der App weiter. Dort wählt der Kunde die Routeroption, etwa einen eigenen Router oder eine gemietete beziehungsweise gekaufte FRITZ!Box, und die Grundstückseigentümererklärung wird mit erfasst. Gerade diese Erklärung ist klassischer Außendienst-Papierkram, der beim Hausbesuch geklärt werden muss.
Mehrere Stadtwerke, getrennte Daten
Akeed ist als Plattform für mehrere Stadtwerke gebaut. Jedes Stadtwerk arbeitet in einem eigenen Bereich mit eigenen Gebieten, Mitarbeitern und Tarifen. Die Trennung ist in der Datenbank per Row-Level-Security verankert und keine bloße Einstellung in der Oberfläche.
So gehen Sie vor
Im Demo-Gespräch zeigen wir Ihnen, wie Gebietsimport, Verfügbarkeitscheck und Kalender an Ihrem Ausbaugebiet aussehen würden. Anschließend können Sie mit einem kleinen Pilot-Team starten und im echten Alltag prüfen, ob der Ablauf zu Ihrem Ausbaugebiet passt. Über den weiteren Ausbau entscheiden Sie erst danach. Preise nennen wir im Angebot, das auf Teamgröße und Umfang zugeschnitten ist.
Häufige Fragen
Wie kommen unsere Adressen und der Ausbaustatus in die Software?
Per Excel-Import. Aus den Spalten „Glasfaser“ und „Ausbaufähig“ wird der Status je Adresse abgeleitet: ausgebaut, Vorvermarktung oder nicht verfügbar. Der Status lässt sich außerdem in den Einstellungen pflegen.
Wie prüft der Außendienst die Verfügbarkeit an der Haustür?
Im Tarife-Bereich der App gibt der Vertriebler Straße, Hausnummer und Postleitzahl ein. Geprüft wird die exakte Adresse. Die Antwort zeigt den hinterlegten Status und die Glasfaser-Tarife.
Wie werden Beratungstermine vergeben?
Über den Glasfaser-Kalender. Das System schlägt anhand der Postleitzahl freie Zeitfenster der berechtigten Mitarbeiter vor, berücksichtigt deren Arbeitszeiten und Abwesenheiten und prüft beim Bestätigen noch einmal, ob der Slot frei ist.
Unverbindlich ansehen
Im Demo-Gespräch zeigt Ohay Solutions Ihnen Akeed an Ihrem Ablauf. Ein Angebot erstellen wir im Anschluss.